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Stellungnahme der Kinderkommission zum Thema „Jung und extrem – Jugend und Extremismus in Deutschland“

In einer aktuellen Stellungnahme der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema „Jung und extrem – Jugend und Extremismus in Deutschland“ wird deutlich, welche Rolle demokratische Wertebildung für die Prävention von Radikalisierungsprozessen hat. Besonders auf Kinder- und Jugendreisen werden Kindern und Jugendlichen demokratische Werte vermittelt.

Die Jugend ist eine Umbruchs- und Orientierungsphase. Jugendliche sind auf der Suche nach ihrer Identität, in der es um Ab- grenzung und Neuorientierung geht. Betrachtet man Radikalisierungsprozesse, lassen sich viele jugendspezifische Motive finden. Der Blick darauf ist gerade für die Prävention relevant, weil sie erklären, weshalb Jugendliche eine besondere Empfänglichkeit für solche Angebote haben. Daraus leiten sich auch Chancen ab: Menschen sind im Jugendalter noch nicht komplett gefestigt, sie sind auf der Suche, Verläufe sind noch offen. Aus diesem Grunde ist es wichtig, Prävention zu stärken, damit sich so viele Jugendliche wie möglich wieder von der menschenverachtenden Ideologie abwenden.

Viele zieht das mit den Ideologien bediente Gemeinschaftsversprechen an — Kameradschaft beim Rechtsextremismus oder „brotherhood/sisterhood“ im Islamismus. Aber auch für die Suche nach Sinn, nach Orientierung im Leben, bieten die Ideolo- gien mit ihrer relativ klaren Handlungsanweisung, ihrer Komplexitätsreduktion und diesem klaren Freund-Feind-Bild ein Orientierungsangebot. Gleichzeitig ist es ein sehr jugendtypischer Wunsch, selbst aktiv zu werden und sich für etwas Bedeutsames zu engagieren. Auch wenn Radikalisierungsprozesse unterschiedlich sind, gibt es Gemeinsamkeiten: meist treffen negative Erlebnisse in der Kindheit bzw. Familie, Diskriminierungs- oder Ausgrenzungserfahrungen und Identitätskonflikte auf Ideologien bzw. Gruppen, die einfache Antworten, Orientierung und Geborgenheit und bedeutungsvolle oder gar heldenhafte Existenz versprechen. Untersuchungen zeigen, dass sich das Tempo der Radikalisierung, die Art der Anwerbung und die Motivation junger

Menschen in den letzten Jahren verändert haben. Die Bedeutung der Internetpropaganda und die Rolle sozialer Medien werden bei der Radikalisierung immer wichtiger. Dort werden gezielt Anwerbestrategien platziert.

Gewaltbereiter Islamismus spricht nicht nur muslimische Jugendliche an, sondern entwickelt sich zu einer radikalen Jugendsubkultur, die für Jugendliche aller sozialen Schichten und aller religiösen, nationalen oder kulturellen Herkunft attraktiv sein kann. Aus psychoanalytischer Sicht lässt sich beobachten, dass durch die emotionale Besetzung der dschihadistischen oder salafistischen politischen Ideologie und den damit verbundenen Ritualen mitunter Angst oder Schamgefühle, die in dem Identitätschaos der Adoleszenz besonders stark sein können, abge- wehrt werden. Die Psychoanalyse kennt eine ganze Reihe solcher Abwehrmechanismen, wenn Menschen in schweren Krisen stecken. Die dschihadistische Ideologie kann zu einer Art Auffang- becken, also einem „Container für die Projektion“ radikalisierungsgefährdeter junger Menschen werden, d. h. die Ideologie nimmt etwas auf, wovon sich der Mensch entledigen möchte, was von der Psyche abgespalten und durch Projektion in den sozialen Kontext ausgelagert wird. Auf diese Weise können die jungen Menschen ihr eigenes Versagen, beispielsweise den Schulabbruch, einem äußeren Feind anheften – der andere ist schuld und muss bekämpft werden. Sie können ihre Angst vor etwas Unreinem auf die Ungläubigen projizieren, mit denen man nicht mehr in Berührung kommen darf, oder sie können die ei- gene Schwäche in den Anderen verachten. Und das verschafft zumindest vorrübergehend eine deutliche psychische Entlastung bis hin zu einem Höhenfluggefühl.

Radikalisierung ist ein individueller Prozess, verschiedene Ursachen greifen ineinander und kommen in unterschiedlicher Ge- wichtung zusammen. Nicht immer trifft alles zu. Eine Reihe junger Menschen, die sich für den Dschihad begeistern, kommt aus „geordneten“ bis gut situierten Verhältnissen. Beachtlich ist auch die Zahl deutscher Konvertiten. Die Zugehörigkeit zu einer „Risikogruppe“ führt nicht bei jedem zu Intoleranz, Radikalisierung und Gewaltanwendung.

Drei Grunderfahrungen prägen viele radikalisierte gewaltbereite Islamisten:

? Sie haben das Gefühl, nicht zur Gesellschaft zu gehören – fremd im eigenen Land zu sein. Zur Lebensrealität gehören Diskriminierungs-, Ausgrenzungs- oder auch Mobbingerfahrungen.

? Die Lebenswirklichkeit dieser jungen Menschen ist häufig geprägt von Perspektivlosigkeit bis hin zu Depressionen durch z. B. frühzeitigen Schulabbruch, Arbeitslosigkeit und ein geringes Selbstwertgefühl. Sie haben nicht viel zu verlieren und häufig bereits eine kleinkriminelle Karriere hinter sich.

? Familiäre Probleme, geschlechterbezogene Rollenkonflikte und häufig auch Gewalterfahrung begleiten sie beim Auf- wachsen: Verbindliche traditionelle religiöse Werte, tradierte Zuschreibungen von Geschlechtsrollen und eine Sexualmoral, die auf Verbote und Enthaltsamkeit setzt, stehen im Kontrast zu Werten bzw. zur Realität in unserer Gesellschaft. Das macht es für die jungen Menschen besonders schwierig, ihre eigene Identität zu finden. Neben den Rollenkonflikten haben radikalisierte gewaltbereite junge Menschen nicht selten Ge- walt in der Familie erlebt. Häufig ist der Schritt in die radikale Religionsausübung ein jugendtypischer Akt des sich Absetzens und der Distanzierung von der Familie – das gilt für Jungen und Mädchen gleichermaßen.

Propagandisten des gewaltbereiten Islamismus füllen schließlich dieses Vakuum und bieten den jungen Menschen scheinbar genau das, was sie in ihrem Leben auf anderem Wege nicht finden können oder wollen. Sie propagieren eine bestimmte Auslegung des Islams als einzig rechtmäßige und erschaffen damit eine Ideologie, die Legitimations- und Identifikationsangebote bietet, in denen die Jugendlichen in kurzer Zeit vom Versager zum Helden werden. Im Glauben mitsamt einem geschlossenen Freund- Feind-Weltbild, der Identifikation mit einer vermeintlichen reli- giösen Avantgarde und einem radikalen Gegenentwurf zum west- lichen Leitbild machen sie jungen Menschen ein Angebot, das auf verstörend einfache Weise Orientierung und Klarheit gibt. Die Radikalisierung und Gewaltanwendung ermöglicht ihnen die größtmögliche Abgrenzung von der Gesellschaft – verbunden mit einem extrem hohen Aufmerksamkeitsfaktor in der Öffentlichkeit.

Wer von Radikalisierung sprach, hatte lange nur junge Männer vor Augen. Die Rolle von Mädchen und jungen Frauen ist in der Forschung noch zu wenig untersucht und Präventionsprogramme richten sich eher an Jungen und Männer. Doch Mädchen und Frauen spielen eine wichtige Rolle im gewaltbereiten Islamismus: als Ideologinnen für die „Öffentlichkeitsarbeit“ in Moscheen, Jugendclubs, Schulen oder in sozialen Netzwerken; als Mütter, die für Nachwuchs im Dschihad sorgen; als Frauen für die Kämpfer des IS und mitunter auch in der direkten Gewalt- ausübung. Mädchen werden von gewaltbereiten islamistischen Gruppen zunehmend gezielt angesprochen und für die Ausreise in den Dschihad umworben. Dabei spielt gerade bei Mädchen der sogenannte Pop-Dschihadismus im Netz eine weitverbreitete Rolle. Junge Frauen schwärmen für IS-Kämpfer wie andere für Pop- stars. Manche junge Frau, gerade aus traditionell-konservativen Familien, möchte sich mit ihrer Ausreise auch selbstbestimmt und emanzipativ von ihren Eltern und deren patriarchalischer Kultur absetzen.

Rechtsextremismus ist nicht per se ein Jugendphänomen. So war etwa die NPD der 1960er Jahre ein „Altherrenverein“. Aber circa seit den 1990er Jahren hat der organisierte Rechtsextremismus eine zentrale Zielgruppe: Programme und Methoden werden auf Jugendliche und junge Erwachsene ausgerichtet. Mit ihren An- werbestrategien wenden sich Rechtsextreme gezielt und umfassend an die Lebenswelten junger Menschen.

Was sich aber gerade im Rechtsextremismus als sehr relevant erweist, ist ein problematisches Familienklima, eine fehlende Verlässlichkeit, Desinteresse und emotionale Kälte. Die jungen Menschen zieht somit vor allem das Versprechen von Gemein- schaft und Kameradschaft an. Es ist das Versprechen von Freizeitaktivität und Aktion sowohl in der realen Welt – also unmittelbare, direkte Aktivitäten –, als auch eine große Bandbreite an medialen Erlebniswelten, Social Media, Musik und anderes. Für gewaltnahe, gewaltaffine Personen macht die Möglichkeit, Gewalt ausleben zu können und dafür Anerkennung erwarten zu können, den Rechtsextremismus besonders attraktiv.

Rechtsextremismus wird immer da stark sein, wo Demokratie schwach ist. Darum sind alle Möglichkeiten, demokratische Erlebniswelten zu stärken, immer Formen von Rechtsextremis- musprävention. Jugendliche müssen an der Gesellschaft teilha- ben können, sie brauchen Gemeinschaftsgefühle, die nicht im Sinne von Kameradschaft auf der Basis von Blut und Rasse, sondern von Vielfalt und Gleichwertigkeit wirken.

Um Radikalisierung zu verhindern, müssen wir junge Menschen stark machen und für unsere offene demokratische Gesellschaft begeistern. Die Werte und Chancen, die eine offene, vielfältige Gesellschaft für alle bietet, müssen breiter vermittelt werden. Gerade auch in ländlichen Regionen mit wenig jugendgerechter Infrastruktur darf man Rechtsextremen mit ihren Angeboten nicht das Feld überlassen. Präventive und zielgerichtete Angebote in der Schule oder der Jugendarbeit sind für junge Menschen besonders wichtig. Demokratiebildung fängt früh an. Kitas und Schulen müssen Orte der Vielfalt sein, an denen Rassismus keinen Platz hat. Fachkräfte müssen darin unterstützt werden, Kinder und Jugendliche zu befähigen, Verständnis für die gemein- samen Grundwerte und kulturelle Vielfalt zu entwickeln, Menschenwürde zu achten, jede Form von Radikalisierung zu bekämpfen und religiöse Unterschiede zu respektieren. Für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher und andere Fachkräfte müssen die Auseinandersetzung mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und der geeignete Umgang damit Teil der pädagogischen Ausbildung sein. Auch im Sport, bei der Feuerwehr oder bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit, wo Rechtsextreme mitunter versuchen, gezielt Vereine zu unterwandern, brauchen Haupt- und Ehrenamtliche Schulungen und Unterstützungsangebote, um rechte Ideologie zu erkennen und ihr den Raum zu verweigern. Werte, wie Toleranz, Offenheit, Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltfreiheit, müssen ins Zentrum – von der Kita bis zur Erwachsenenbildung, in Vereinen, Verbänden, Sport und Religionsgemeinschaften.

Die Kinderkommission empfiehlt:

für den Bereich Bildung:

? jede Schule zu einem Ort zu machen, der die Grundlagen für das Zusammenleben in unserer pluralistischen Gesellschaft erprobt. Hierzu gehört es, Vielfalt als Wert zu erfahren und anzuerkennen und den Austausch über das Zusammenleben in der Gesellschaft, im Schulalltag wie auch im gesamten Fachunterricht zu fördern. Hierzu gehört die Auseinandersetzung mit Themen wie Identität, Heimat, Zugehörigkeit, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung von Frau und Mann, Gerechtigkeit, Rassismus, Grund- und Menschenrechte oder auch Religion. Es gehört auch zum Bildungsauftrag von Schule, allen Kindern das Wis- sen über die verschiedenen Religionen und Weltanschau- ungen zu vermitteln. Programme zur Streitschlichtung und Gewaltprävention sollten gefördert werden;

? LehrerInnen, ErzieherInnen und andere Fachkräfte brauchen Unterstützung, um kompetent mit sich radikalisierenden jungen Menschen umzugehen und Warnhinweise frühzeitig zu erkennen. Auch für Fachkräfte frühkindlicher Pädagogik ist es wichtig, menschenverachtende Ein- stellungen und Erscheinungsformen wahrzunehmen und zu kennen. Dies müssen die pädagogischen Aus-, Fort- und Weiterbildungen aufgreifen und dahingehend sensi- bilisieren, dass gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erkannt wird und Fachkräfte in der Auseinandersetzung damit gestärkt werden. Sie sollen Kinder und Jugendliche befähigen können, Verständnis für die gemeinsamen Grundwerte und kulturelle Vielfalt zu entwickeln, die Menschenwürde zu achten, jeder Form von Radikalisie- rung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ent- gegenzutreten sowie religiöse Unterschiede ebenso wie Nicht-Religiosität zu respektieren. Auch im Umgang mit

  

Eltern, die solche Einstellungen und Verhaltensweisen vertreten, müssen Fachkräfte geschult werden. Daneben sind Unterstützungsstrukturen mit geschützten Räume wie kollegialer Fallberatung oder Supervision für ihre Arbeit hilfreich;

für den Bereich Medienkompetenz und politische Bildung:

? die Medienkompetenz junger Menschen im Hinblick auf Propaganda und Ideologien zu stärken. Die enorme Zu- nahme rechtsextremer und radikal-islamistischer Inter- netangebote stellt gerade junge Menschen, die auf eigene Faust nach Orientierung suchen, vor neue Herausforde- rungen. Sie müssen in die Lage versetzt werden, Propa- ganda in Foren und sozialen Netzwerken als gezielte Ma- nipulationsstrategie zu durchschauen und sich kritisch mit radikalen Inhalten auseinanderzusetzen. Sie müssen lernen, tendenziöse und einseitige Inhalte als solche zu erkennen und sich im Extremfall gezielten persönlichen Anwerbungsversuchen zu entziehen. LehrerInnen, Eltern oder andere Betreuungspersonen kennen häufig die Inter- netwelten, innerhalb derer der Dschihad oder der Natio- nalsozialismus glorifiziert, sich miteinander verabredet und bisweilen gezielt zu Gewalt aufgerufen wird, gar nicht oder zumindest nicht aus eigener Anschauung. Die Aufklärung von Eltern und Multiplikatoren muss daher verbessert werden;

? politische Bildung über die Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung sowie von den zahlreichen zivilge- sellschaftlichen Trägern sichtbarer zu machen und Ange- bote interkulturell zu öffnen. Hierfür muss die Kooperation mit Schulen und Jugendhilfeträgern ausgebaut werden und die Arbeit der zivilgesellschaftlichen Träger verstetigt werden;

für den Bereich Jugendarbeit und psychologische Beratungsan- gebote:

? demokratische Erlebniswelten zu stärken, denn diese sind immer Formen von Rechtsextremismusprävention und Rechtsextremismusabwehr. Es braucht Demokratie- Erlebnisse statt der Rechtsextremismus-Erlebniswelt. Darum sind grundsätzlich – egal ob in der Stadt oder auf dem Land – Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten von jungen Menschen zu stärken. Mit einer kompetenten sozialraumorientierten und aufsuchenden Jugendarbeit sollten alle Jugendlichen erreicht werden. Es ist enorm wichtig, Radikalisierte aus ihrer Peergroup herauszuholen und andere Gruppenerfahrungen zu ermöglichen. Mit kreativen Präventionsprojekten können Selbstwirksam-

keitserfahrungen gesammelt, politische Bildung vermittelt und die Auseinandersetzung mit Radikalisierung, Rassis- mus, Religion und Kultur in der Gesellschaft angeregt werden. Dafür braucht es breite Fortbildungs- und Sensi- bilisierungsangebote für Fachkräfte in der Jugendhilfe;

? die Beratungsarbeit mit „Brückenpersonen“ zu stärken. Der Familienberatung kommt eine große Bedeutung zu. In der Familie werden Radikalisierungsanzeichen meist als erstes bemerkt, deshalb ist es besonders wichtig, die Fa- milie und das soziale Umfeld als Gegenpol zur radikali- sierenden Dynamik zu unterstützen. Fachkräfte müssen sich beim Jugendamt Hilfe holen dürfen, ohne dass sofort eine Kindeswohlgefährdung im Raum steht. Sie müssen sich nach § 8 SGB VIII beraten lassen können, wie man mit radikalisierten Familien umgeht und arbeitet;

? die neue Psychotherapierichtlinie zu nutzen: Psychothe- rapeuten dürfen inzwischen Akutbehandlungen durch- führen, in die niedrigschwellig Familienangehörige mit hineingenommen werden können. Es dürfen nicht nur die Familienangehörigen, sondern auch soziale Bezugsperso- nen, wie LehrerInnen und SozialpädagogenInnen, in die Therapien von Jugendlichen einbezogen werden, wenn das von den Jugendlichen mitgetragen wird.

Die Kinderkommission geht davon aus, dass viele der beschrie- benen Maßnahmen wirksam gegen die Radikalisierung aller Phä- nomenbereiche sind.

Die Kinderkommission dankt folgenden Sachverständigen für ihren Input und ihre Expertise:

Claudia Dantschke

(Leiterin der Beratungsstelle für Eltern und Lehrer „Hayat“)

Michaela Glaser

(Deutsches Jugendinstitut e. V., Projektleitung Arbeits- & For- schungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungspräventi- on)

Felix Benneckenstein

(Aussteigerhilfe Bayern e.V. Exit-Deutschland)

Dr. Thomas Pfeiffer

(Ministerium für Inneres und Kommunales NRW – Abteilung Verfassungsschutz – Referat Prävention, Aussteigerprogramme)

Eva Prausner

(Projekt ElternStärken – Beratung, Vernetzung, Fortbildung zum Thema Familie & Rechtsextremismus)

Thomas Mücke

(Violence Prevention Network e. V.)

Kerstin Sischka

(Diagnostisch-Therapeutisches Netzwerk Extremismus – DNE)

28.8.17