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„Inklusiv unterwegs in NRW – im Netzwerk, im Fachkräftepool, in der Forschung“ – Die Projektdokumentation

Die Projektdokumentation „Inklusiv unterwegs in NRW – im Netzwerk, im Fachkräftepool, in der Forschung“ bündelt die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen drei Jahren Projektaktivität in der Netzwerk-, Beratungs- und Forschungsarbeit. Sie gibt Einblicke in die Projektergebnisse, stellt Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Diskurs um Kinder- und Jugendreisen aus Perspektive der Sozial- und Erziehungswissenschaften und der Sonder- und Heilpädagogik vor, gibt Einblicke in die Praktiken und Praxis des inklusiven Kinder- und Jugendreisens aus ethnographischer Sicht und beschreibt exemplarisch thematische Schwerpunkte der Beratungen des Fachkräftepools.

Die Projektdokumentation „Inklusiv unterwegs in NRW – im Netzwerk, im Fachkräftepool, in der Forschung“ bündelt die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen drei Jahren Projektaktivität in der Netzwerk-, Beratungs- und Forschungsarbeit. Sie gibt Einblicke in die Projektergebnisse, stellt Erkenntnisse zum wissenschaftlichen Diskurs um Kinder- und Jugendreisen aus Perspektive der Sozial- und Erziehungswissenschaften und der Sonder- und Heilpädagogik vor, gibt Einblicke in die Praktiken und Praxis des inklusiven Kinder- und Jugendreisens aus ethnographischer Sicht und beschreibt exemplarisch thematische Schwerpunkte der Beratungen des Fachkräftepools. Hier werden Gelingensbedingungen, Zielsetzungen, aber auch Grenzen einzelner Beratungsprozesse detailliert geschildert. Damit bietet die Broschüre eine Übersicht über die wichtigsten Elemente des Projektes „Inklusiv unterwegs“ und bietet Anregungen, Reflexionen und Ideen für die eigene Praxis.

Zum Aufbau der Projektdokumentation

Nach einer einführenden Projektbeschreibung von Judith Dubiski (TH Köln), Andreas Rosellen (transfer e.V.) und Stefanie Vogt (TH Köln) und einer kurzen Standortbestimmung des inklusiven Kinder- und Jugendreisen von Alexander Nolte (Freizeit ohne Barrieren e.V.) werden die Arbeit des Netzwerks und des Arbeitskreises „Austausch zwischen Behindertenhilfe und Jugendarbeit“ von Stefanie Vogt (TH Köln) und Ulrike Werner (IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.) vorgestellt.

Die Beiträge von judith Dubiski (TH Köln) widmen sich zum Einen der Analyse von zentralen Begriffen, indem die Diskurse von Sozial- und Erziehungswissenschaften und Sonder- und Heilpädagogik nebeneinander gestellt werden. Zum Anderen gibt sie spannende Einblicke in die Praktiken und Praxis von inklusiven Jugendreisen aus ethnographischer Perspektive, die auf teilnehmenden Beobachtungen von Jugendreisen im Sommer 2016 basieren.

In den dann Beiträgen von Svenja Hoffmann (freiber. Bildungsreferentin), Alexander Nolte (Freizeit ohne Barrieren e.V.), Rebecca Daniel und Franziska Koch (bezev – Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit

e.V.) sowie Andreas Rosellen (transfer e.V.) werden Schwerpunktthemen ausgeführt, welche die Bandbreite der im Netzwerk diskutierten Zusammenhänge sowie die wichtigsten Beratungsinhalte widerspiegeln. Anhand dreier Beispiele werden dann Erkenntnisse und Erfahrungen aus Beratungsprozessen des Fachkräftepools und deren unterschiedliche Schwerpunkte vorgestellt. Gunnar Grüttner (Deutsches Jugendherbergswerk Hauptverband) beschreibt den Weg eines Verbandes hin zu einer strategischen Verankerung des Leitgedankens der Inklusion. Ronja Inhoff (Freizeitwerk Welper) und Svenja Hoffmann (freiber. Bildungsreferenetin) berichten über die Hürden auf dem Weg zu einer barrierefreien Bildungsstätte, die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Coachingprozess und die Einrichtung eines Farbleitsystems. Wie Ehrenamtliche gewinnen, binden und deren Potentiale entwickeln, wie die öffentliche Wahrnehmung als Angebot für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behnderung schärfen und wie eine auskömmliche Finanzierung finden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Beitrag von Peter Rischard (Ev. Jugend Monheim).

Abschließend ordnen Andrea Platte und Andreas Thimmel (TH Köln) die Erfahrungen aus drei Jahren Projektarbeit in den wissenschaftlichen Diskurs um inklusive Pädagogik und Kinder- und Jugendarbeit ein.

9.11.17